Ich bin Tina.
Und ich kenne das Gefühl, alles im Griff zu haben - nur nicht die eigenen Grenzen.
MEINE GESCHICHTE
igentlich hatte ich klare Vorstellungen davon, was ich will und was nicht. Doch heute weiß ich: Ich war gleichzeitig eine Meisterin darin zu funktionieren und Erwartungen zu erfüllen. Die von anderen, aber vor allem die, die ich an mich selbst stellte.
igentlich hatte ich klare Vorstellungen davon, was ich will und was nicht. Doch heute weiß ich: Ich war gleichzeitig eine
Meisterin darin, zu funktionieren und Erwartungen zu erfüllen. Die von anderen, aber vor allem die, die ich an mich selbst stellte.
Ich mochte mein Leben. Wirklich. Und doch spürte ich, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich bin von einem Termin zum nächsten gehetzt. Auf eine Bitte mit Nein zu reagieren, kam mir nur dann über die Lippen, wenn ich es mit einem guten Argument begründen konnte.
Meine eigene Praxis wollte ich in Rekordgeschwindigkeit aufbauen, deshalb habe ich eine Fortbildung nach der anderen gemacht, manchmal auch mehrere parallel. Ich lief von morgens bis abends auf Hochtouren und es gab kaum noch eine ruhige Minute, auch nicht am Wochenende.
Was von außen nach Stärke aussah und von so vielen mit Bewunderung belohnt wurde, fühlte sich für mich ganz anders an. Denn es passierte das Gegenteil von dem, was ich mir erhofft hatte. Ich war nur noch müde, reizbar und überempfindlich. Meine Gedanken waren auch abends nicht still. Meine Nerven lagen blank. Gutgemeinte Ratschläge kamen bei mir als persönlicher Angriff an, und Kleinigkeiten haben mich derart aus der Bahn geworfen, wie ich es von mir überhaupt nicht kannte. Mit der Zeit habe ich immer mehr vergessen, dass sich das Leben auch leicht anfühlen kann.
Dann war da dieser eine Moment, in dem ich das, was ich so lange verdrängt hatte, nicht mehr ignorieren konnte.
DER WENDEPUNKT
as ist aktuell die größte Herausforderung für dich?“
as ist aktuell die größte Herausforderung für dich?“
Meine Antwort auf diese Frage kam fast automatisch: „Meine Tage haben einfach zu wenige Stunden für die ganzen Aufgaben, die ich erledigen sollte. Gleichzeitig fühle ich mich so überfordert und hilflos. Ich gebe jeden Tag Vollgas und versuche, alles richtig zu machen, aber egal, wie viel ich mache: Ich habe das Gefühl, es ist einfach nie genug.“
Da ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Mein Problem waren nicht die vielen Aufgaben. Es war der Druck, den ich spürte.
Ein Druck, der mich nicht mehr zur Ruhe kommen ließ und der mich in Verhaltensweisen getrieben hat, die mir viel mehr Energie geraubt haben, als ich hatte. Dauerstress war zu meinem Normalzustand geworden, und ich hatte es nicht mal bemerkt. Heute nenne ich es Constant Overload. Mir wurde schlagartig klar: Wenn ich so weitermache, macht mich das kaputt.
Es musste sich was ändern. Ich musste was ändern. Und zwar nicht irgendwann, sondern sofort.
Jetzt hieß es erst mal: reduzieren. Die vielen Termine, die ständige Erreichbarkeit, falsche Prioritäten. Aber das allein hat noch nicht gereicht. Der Druck war immer noch da. Etwas besser, aber noch lange nicht weg. Und ich wusste auch, woran das lag.
Den größten Druck machten mir weder andere Menschen noch irgendwelche Umstände oder unerledigte Aufgaben. Den größten Druck machte ich mir selbst. Mit meinen eigenen Erwartungen. Mit meinem Perfektionismus. Mit dem Wunsch, es allen recht zu machen und für jeden da zu sein.
Ich habe mich gefragt, was mich dazu treibt, und angefangen zu verstehen, dass viele meiner Verhaltensweisen von eigenen Überzeugungen gesteuert wurden, die mir gar nicht bewusst waren. Von Sorgen, Ängsten und Gedanken, die nicht mal begründet waren. Also habe ich nicht nur angefangen, diese Glaubenssätze zu hinterfragen, sondern mir auch durch Taten so oft wie möglich selbst bewiesen, dass sie einfach nicht wahr sind.
Ich habe wieder erkannt, wann ein Ja ein echtes Ja ist und wann es aus Pflichtgefühl kommt. Ich habe aufgehört, Entscheidungen zu zerdenken und aufzuschieben, und wieder angefangen, sie zu treffen. Auch meinen Perfektionismus habe ich inzwischen besser im Griff.
Eines solltest du allerdings wissen: Das war keine einmalige Transformation. Es ist ein Prozess. Mit Fortschritten und Rückschlägen. Mit guten und mit schlechten Tagen. Bis heute.
Aber inzwischen weiß ich, dass ich es in der Hand habe, wie ich reagiere. Und das bedeutet echte Selbstwirksamkeit, Handlungsfähigkeit und damit Kontrolle über mein eigenes Leben.
„Ich weiß, wie es dir geht. Nicht du bist das Problem."
Das ist es, was ich damals so dringend gebraucht hätte.
Jemanden, der mir erklärt, dass dieser Druck durch meine mehr oder weniger bewussten Denk- und Verhaltensweisen aufrechterhalten wird.
Und dass Veränderung möglich ist, sobald ich verstehe, wo ich wirklich ansetzen muss.
Genau deshalb begleite ich heute Menschen, die dort stehen, wo ich selbst einmal stand.
MEINE QUALIFIKATIONEN
Dieses Wissen bringe ich mit
Rechtlicher Hinweis: Auch wenn ich eine Heilerlaubnis als Heilpraktikerin habe, biete ich auf dieser Website ausschließlich Mentoring an.
Das Mentoring dient der persönlichen Entwicklung und Stressbewältigung im Alltag und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Wenn du therapeutische Unterstützung suchst, findest du weitere Informationen zu meiner Praxis hier.
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